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Die nachfolgenden Links können weiterführende nützliche Informationen für Sie enthalten, für deren Inhalt wir jedoch keine Haftung übernehmen.

Finanzierung

Das Wesen der Finanzierung liegt in der Kapitalbeschaffung für die Unternehmung.

Im Weiteren Sinne versteht man unter Finanzierung die Gestaltung und Steuerung von Zahlungsströmen, die zu Kapital zuführenden und Kapital freisetzenden Einnahmen führen.

-Finanzierung orientiert sich am Kapital

-Verschiedene Finanzierungsarten (es folgt eine Übersicht)

Finanzierung beinhaltet alle Maßnahmen zur Bereitstellung finanzieller Mittel auf Zeit für das Unternehmen.

Betriebsvermögen / Privatvermögen

Die Wirtschaftsgüter des Vermögens eines Steuerpflichtigen lassen sich in folgende 2 Vermögensgruppen einordnen:

1. Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens &

2. Wirtschaftsgüter des Privatvermögens

Es ist eine klare Abgrenzung zwischen den Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens und des Privatvermögens erforderlich, da beim Vermögensvergleich zum Zwecke der Gewinnermittlung nur die Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens einbezogen werden.

Innerhalb des Betriebsvermögens ist zu unterscheiden zwischen dem notwendigen und dem gewillkürten Betriebsvermögen.

Notwendiges BV: 1.WG, die ausschließlich und unmittelbar für eigenbetriebliche Zwecke genutzt werden oder dazu bestimmt sind + 2. WG, die nicht Grundstücke oder Grundstücksteile sind und die mehr als 50 % eigenbetrieblich genutzt werden.

Notwendige Privatvermögen: 1. WG, die ausschließlich und unmittelbar für private Zwecke genutzt werden oder dazu bestimmt sind + 2. WG, die nicht Grundstücke oder Grundstücksteile sind & die zu mehr als 90% privat genutzt werden

Gewillkürtes BV:1. WG, die in einem gewissen objektiven Zusammenhang mit dem Betrieb stehen und diesen zu fördern bestimmt und geeignet sind + 2.WG, die weder zum notwendigen BV noch zum notwendigen Privatvermögen gehören, die also zu mindestens 10% aber höchstens 50% betrieblich genutzt werden.

E-Bilanz

Das Bundesfinanzministerium hat Ende Mai 2012 nunmehr alle bestehenden Zweifel über ein erneutes Verschieben des Einführungszeitpunkts für die E-Bilanz ausgeräumt. Zuletzt hatte das Bundesministerium der Justiz Bedenken hinsichtlich einer vorliegenden ausreichenden Rechtsgrundlage geäußert und vorgeschlagen, die Einführung bis 2015 zu verschieben. Wie ich aber aus Fachkreisen vernehmen konnte, rechnet zwischenzeitlich kaum jemand damit, dass die E-Bilanz nicht pünktlich kommt. Ich will dies zum Anlass nehmen, Sie über diesen neuen elektronischen Kommunikationsweg zwischen Ihnen als Unternehmer und der Finanzverwaltung in einem ersten Überblick zu informieren. Gleichzeitig möchte ich Ihnen zur aktuellen Vorbereitungsphase nützliche Praxishinweise geben, damit Sie Ihr bisheriges Buchhaltungssystem gezielt auf die E-Bilanz vorbereiten können.

Worum es geht

Lassen Sie mich eingangs kurz erläutern, worum es bei dem neuen Digitalprojekt eigentlich geht. Auf einen Nenner gebracht geht es dabei um nichts anderes, als um die elektronische Übertragung der Inhalte aus der Bilanz, sowie aus der Gewinn- und Verlustrechnung auf amtlich vorgeschriebenem Datensatz.

Wer ist betroffen

Betroffen von der Neuregelung sind alle bilanzierungspflichtigen Unternehmer, unabhängig von Rechtsform und Größe. Nicht bilanzierungspflichtige Unternehmer und alle Angehörigen der freien Berufe, die ihren Gewinn mittels Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) ermitteln, sind davon nicht betroffen. (Dies erfolgt hier bereits durch die Anlage EÜR.) Sofern die elektronische Übermittlung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) dem Unternehmer wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist, kann dieser auf Antrag weiter in Papierform übermitteln. Diese Ausnahmeregelung kommt allerdings nur in Härtefällen zur Anwendung. Sofern für Sie die elektronische Abgabe tatsächlich unüberwindbare Hürden bedeutet, sprechen Sie mit mir. Ich prüfe, ob ich für Sie gegenüber Ihrem Finanzamt die Papierbilanz weiterhin durchsetzen kann.

Wichtige Begriffe

Das elektronische Zeitalter bei der Finanzverwaltung bringt neue Begriffe mit sich, die Sie kennen müssen: So hat die Übermittlung der Bilanzdaten mittels des international verbreiteten Datensatzes XBRL zu erfolgen. XBRL steht dabei für „eXtensible Business Reporting Language“. Die Datensätze, die sich aus einem Stammdaten-Modul (sog. GCD-Modul) und einem Jahresabschluss-Modul (sog. GAAP-Modul) zusammensetzen, müssen den Vorschriften der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung entsprechend aufbereitet werden, was sich mittels geeigneter Buchungssoftware einfach bewerkstelligen lässt. Das neue elektronische Formular ist mit vielfachen Pflichtfeldern ausgestaltet. Sie müssen sich das vorstellen wie eine Steuererklärung: Neu ist, darauf haben sich nach monatelangem Tauziehen das Bundesfinanzministerium und die Wirtschaftsverbände geeinigt, dass die Unternehmen im elektronischen Formular nur diejenigen Felder ausfüllen müssen, zu denen diese auch Angaben zu machen haben – so wie bisher in der Steuererklärung. Darüber hinaus gibt es – was ebenfalls neu ist – sog. Auffangpositionen. Diese können Sie nutzen, wenn ein bestimmter Sachverhalt nicht durch die in den Mussfeldern vorgegebene Differenzierung aus der Buchführung abgeleitet werden kann. Das Bundesfinanzministerium hat in der eingangs erwähnten Pressemitteilung zugesichert, dass diese Auffangpositionen dauerhaft beibehalten werden. Darüber hinaus sollten Sie sich noch mit dem Begriff „Mapping“ vertraut machen. Unter Mapping versteht man die Zuordnung der einzelnen Bilanzkonten zu den einzelnen Taxonomie-Positionen. Weitere Details zu weiteren Fachbegriffen erläutere ich Ihnen gerne.

Alle Bilanzen müssen elektronisch übermittelt werden

Die Neuregelung umfasst nicht nur die Jahresbilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung, sondern auch:

  • Bilanzen für die Eröffnung bzw. Gründung eines Betriebs,
  • Bilanzen anlässlich einer Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe,
  • Bilanzen anlässlich der Änderung der Gewinnermittlungsart oder in Verbindung mit Umwandlungsfällen aufzustellende Bilanzen sowie
  • Zwischenbilanzen, die auf den Zeitpunkt eines Gesellschafterwechsels aufgestellt werden. Letztere müssen als Sonderform einer Schlussbilanz ebenso wie
  • Liquidationsbilanzen elektronisch übermittelt werden.

Ich stehe Ihnen bei der elektronischen Anfertigung aller genannten Bilanzen wie bisher gerne zur Verfügung.

Erstmalige Übermittlung der E-Bilanz

Zur erstmaligen elektronischen Übermittlung einer E-Bilanz sind Sie für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2012 beginnen, verpflichtet. D. h. dass Sie Ihre Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2013 erstmals elektronisch abgeben müssen. Für das Wirtschaftsjahr 2012 oder – wenn Sie ein abweichendes Wirtschaftsjahr haben – für 2012/2013 steht es Ihnen frei, die Bilanz wie bisher in Papierform oder bereits elektronisch einzureichen.

Was Sie bis Jahresende noch tun müssen

EDV-Ausstattung: Möchten Sie die E-Bilanz künftig selbst erstellen, müssen Sie sich zuallererst um die geeigneten technischen Einrichtungen kümmern. Hierzu gehört insbesondere eine geeignete Buchhaltungssoftware, die die Buchhaltungsdaten automatisch um die nach der Taxonomie zusätzlichen Konten ergänzt. Verwenden Sie weiterhin eine konventionelle Buchhaltungssoftware, müssen die Anpassungen des Kontenrahmens per Hand erfolgen. Auch sollte die Buchhaltungssoftware das Kontenmapping ermöglichen.

Mitarbeiterschulung: Mit der E-Bilanz sind i. d. R. Zuordnungstabellen und Buchungsanweisungen zu ergänzen. Sofern Sie die E-Bilanz selbst erstellen wollen, erfordert dies ein geeignetes Fachwissen. Schon aus diesem Grund empfehle ich geeignete Schulungen für Ihre Mitarbeiter in der Buchhaltung.

Grundsatzfrage: Außerdem ist im Vorfeld folgende Grundsatzfrage zu klären: Soll künftig eine gebuchte Steuerbilanz erstellt und elektronisch übermittelt werden oder eine Überleitungsrechnung auf Basis der Handelsbilanz erstellt werden? Wie bisher schon im „Papierzeitalter“ können Sie entweder die Inhalte Ihrer Handelsbilanz (ergänzt um eine steuerliche Überleitungsrechnung) übermitteln oder eine eigene, gebuchte Steuerbilanz erstellen und diese elektronisch einreichen. Die Finanzverwaltung verlangt zwar – wie aus einem aktuellen Fragen-Antworten-Katalog zur E-Bilanz zu entnehmen ist – eine gebuchte Steuerbilanz. Dafür fehlt aber meines Erachtens die Rechtsgrundlage. Wenn Sie sich für eine gebuchte E-Steuerbilanz entscheiden, ist eine Zweikreisbuchhaltung bzw. ein weiterer Buchungskreis erforderlich. Dies lässt sich bewerkstelligen, macht die gesamte Buchhaltung aber aufwendiger.

Angebot

Ich stehe Ihnen in allen Fragen rund um die E-Bilanz und selbstverständlich auch für alle Maßnahmen in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase zur Verfügung. Für den Fall, dass Sie bereits für das Wirtschaftsjahr 2012 Ihre Bilanzen elektronisch übermitteln wollen, unterstütze ich Sie gerne – unser EDV-System ermöglicht bereits für das laufende Wirtschaftsjahr die elektronische Bilanzerstellung.

Aber auch, wenn Sie erst ab dem Pflichtjahr 2013 auf die elektronische Übermittlung übergehen, gilt meine Bitte: Nutzen Sie die Zeit bis zum Jahresende 2012 für eine zielgerichtete Vorbereitung auf das neue, elektronische Datenprojekt. Insbesondere ist die Zuordnung der von Ihnen bisher genutzten Konten auf die jeweiligen Taxonomie-Positionen zu untersuchen. Ich unterstütze Sie gerne dabei, damit Ihr Rechnungswesen pünktlich zum 1.1.2013 diesen neuen Anforderungen gewachsen ist.

Nachfolgende Checkliste soll Ihnen als roter Faden für die noch bis Jahresende zur Verfügung stehende Vorbereitungsphase auf die E-Bilanz gemeinsam mit mir dienen. Die Checkliste ersetzt nicht die individuelle Beratung, zumal die notwendigen Vorbereitungshandlungen von Betrieb zu Betrieb individuell sind. In einem Gespräch sollten wir die Details und die damit verbundenen Gebühren besprechen. Terminieren Sie daher Ihr Jahresendgespräch rechtzeitig!

Checkliste: Die richtige Vorbereitung auf die E-Bilanz

Allgemeines: Planung der Ressourcen, Budgetplanung

  • Planung und Bestimmung der personellen Ressourcen (neue Mitarbeiter einstellen, Mitarbeiterschulung),
  • finanzielle Ressourcen (Bereitstellen der Mittel für neue EDV und/oder Software).

Aufträge an externe Dienstleister

  • Absprache: eigene Erstellung oder Erstellung der E-Bilanz durch den Steuerberater.
  • Softwareupdate: Reparatur, Anpassung und Erneuerung der Hard- und Software.

Analyse des bisherigen Buchhaltungssystems

  • Was leistet das bisherige System?
  • Abklärung, ob bisherige Software XBRL fähig ist bzw. dafür aufgerüstet werden kann.
  • Wurde bisher Steuerbilanz erstellt oder nur Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung?

Anpassung des bestehenden Buchhaltungssystems an neue Taxonomie-Positionen und Kontenplananalyse

  • Anpassung aller bisherigen Konten der Papierbilanz auf die neuen Taxonomien.
  • Abklärung, ob der Kontenplan mindestens alle Mussfelder abdeckt, ggf. Kontenrahmen und Umfang neu festlegen.
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit aller neu benötigten Daten.
  • Wahl der Art der E-Bilanz (nach bisheriger Analyse):
  • Gebuchte Steuerbilanz – Einrichtung eines weiteren Buchungskreises technisch möglich?
  • Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung: Erstellung GuV mit steuerlichen Werten zwingend erforderlich.

Sonstiges

  • Anpassungs-, Aktualisierungs- und Ergänzungsbedarf bei den Gesellschaftsverträgen feststellen lassen.
  • Ggf. externen Controller für die laufende Buchhaltung einsetzen.

Revision

Die angefochtene Entscheidung wird in rechtlicher Hinsicht überprüft (=korrekte Anwendung der Gesetze). Die tatsächlichen Feststellungen werden von der Vorinstanz übernommen.

1. Instanz = Amtsgericht

2. Instanz = Landgericht (Berufungsgericht)

3. Instanz = Bundesgerichtshof (Revisionsgericht)

SEPA

Informationen über SEPA:

SEPA Hintergründe vestehen und Neuerungen umsetzen

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Betriebsvermögen / Privatvermögen